Museum für Islamische Kunst, Pergamon Museum

Berlin, Germany

Mit dem Geschenk der Fassade des Palastes von Mschatta durch den deutschen Kaiser an die Berliner Museen, der Stiftung von Teppichen durch Wilhelm von Bode und der Dauerleihgabe einer Sammlung islamischer Kunst durch Friedrich Sarre konnte das Museum 1904 eröffnet werden. Von da an wuchs die Sammlung durch Geschenke, Ankäufe und Ausgrabungsfunde kontinuierlich. 1932 wurden eigens geschaffene Räume für die Sammlung im Pergamonmuseum eingerichtet.

Nach dem 2. Weltkrieg, dem Verlust zahlreicher großer Teppiche und der Teilung der Bestände auf eine östliche und eine westliche Hälfte der Stadt Berlin wurde die Sammlung schließlich im Pergamonmuseum im Jahr 2000 wieder zusammengeführt.

Das Museum gehört mit seinen Kunstwerken aus fast allen Teilen der islamischen Welt zu einer der weltweit bedeutenden Sammlungen. Sie ist vor allen Dingen besonders reich durch Kunstwerke aus größeren architektonischen Zusammenhängen. Dazu gehört die Fassade von Mschatta, zwei Gebetsnischen aus Kaschan/Iran und Konya/Türkei, der Alhambra-Kuppel aus Granada/Spanien, dem Aleppo-Zimmer aus Aleppo/Syrien und Ausgrabungsfunden. Die Sammlung weist darüber hinaus eine bedeutende Anzahl von osmanischen und persischen Teppichen auf und besitzt zudem wichtige Bestände der Buchkunst mit zahlreichen Miniaturen aus dem Moghul-Reich.

Die Kunstwerke werden chronologisch präsentiert und erlauben dem Besucher die unterschiedlichen Kunststile der islamischen Geschichte kennenzulernen und ein Verständnis für die komplexe islamische Geschichte und ihre künstlerischen Entwicklungen zu gewinnen. Durch die zahlreichen Besucher in der Ausstellung kann nur eine geringe Anzahl von Meisterwerken der Sammlung gezeigt werden. Abgesehen von der Dauerausstellung veranstaltet das Museum Sonderausstellungen. Neben Ausstellungen zu dynastischen Themen oder zu bestimmten Fragestellungen wie den Beziehungen zur zeitgenössischen islamischen Kunst werden auch anderen Orts konzipierte Austellungen übernommen.

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Claudia Pörschmann
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